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Alle Mäuse für den Amiga sind Proportionalmäuse. Die meisten verfügen
über zwei Tasten, einige Modelle von Drittanbietern verfügen über drei
Tasten. Abgefragt wird die linke Maustaste über ein Register der ersten CIA
im Amiga, die rechte und (soweit vorhanden) mittlere Maustaste werden direkt vom
Custom-Chip Paula abgefragt. Hierdurch kann
offenbar direkt ein Interrupt von Paula erzeugt werden, der die Pull-Down-Menüs
der Workbench erzeugt. Der Anschluss erfolgt an einen der beiden Joystick-Ports
des Amigas.
Unter den einzelnen Amiga-Modellen gibt es keinen Unterschied bei der Abfrage der
Maus. Aber trotz dem gleichen Stecker kann man die Amiga-Mäuse nicht direkt an
einen Handelsüblichen PC oder einen anderen Commodore-Rechner anschließen.
(Okay, anschließen schon, aber funktionieren wird sie nicht...)
Die ursprüngliche Amiga-Maus hat einige Veränderungen über die Jahre
durchgemacht, diese waren jedoch rein optischer Natur. Die erste sah genau wie
die 1351 aus, die neueste ist rechts abgebildet. Dazwischen lagen mehrere
Varianten, die wie die Autos heutzutage mit der Zeit immer runder wurden.
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