Beim Thema Emulation gibt es einige Fachbegriffe, mit denen ein "normaler" PC- User nur bedingt was anfangen kann. Das ROM-Image (oder ROMZ wenn man sich in Lameur ausdrückt) ist mittlerweile recht gängig, aber bei "Savestate" hörts dann meistens schon auf. Hier ein paar der am häufigsten verwendeten Begriffe. (wird noch ergänzt)
Disk-Image
Abbild einer Diskette. PCs sind meist nicht in der Lage, mit anderen Diskettenformaten etwas anzufangen. Deshalb verwenden die meisten Emulatoren Abbilder von Disketten, die als Datei auf Festplatte gespeichert werden. Diese Abbilder enthalten meist 1:1 die Daten der Disketten, Sektor für Sektor, Track für Track. Beispiele hierfür sind das D64-Format, das eine C64-Diskette abbildet und das ADF-Format, das eine Amiga-Diskette abbildet.
Bei vielen Rechnertypen reicht das auch völlig aus, aber manche Disketten lassen sich damit nicht komplett abbilden, da nur die Daten selbst und nicht der rohe Bitstrom gespeichert werden. Das GCR-Format des C64 beispielsweise kodiert aus Hardwaregründen 4 Bytes in 5 Bytes um. Manche Kopierschutzmechanismen überprüfen speziell präparierte Tracks auf der Diskette, und ohne die GCR-Informationen scheitert diese Überprüfung. Beim C64 gibt es dafür das G64-Format, das direkt den GCR-Datenstrom speichert und beim Amiga, bei dem in Sachen Diskettenformat auch einige üble Tricks angewandt wurden, gibt es mittlerweile das spezielle Format der Classic Amiga Preservation Society (CAPS).
ROM-Image
1:1 Abbild eines ROM-Bausteins. Mit diesem Abbild kann man entweder einen Emulator "füttern" oder auch EPROMs brennen.
Savestate
Viele Emulatoren bieten die Möglichkeit, den momentanen Rechnerstatus abzuspeichern und später wieder zu laden. So kann man beispielsweise Spiele, die keine Spielstandspeichermöglichkeit bieten überlisten.