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Prozessoren - MOS Technologies 6502Einfach aber genial |
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Alles begann 1975 mit dem 6501, der von der Firma MOS Technologies entwickelt wurde, um dem 6800 von Motorola möglichst ähnlich zu sein. MOS Technologies bestand aus ehemaligen Motorola-Mitarbeitern, darunter der Gründer der Firma und späterer Entwickler des Commodore PET, Chuck Peddle. Da der 6501 praktisch dem 6800 entsprach, aber nur einen Bruchteil kostete, drohte Motorola mit einer Klage. Als Folge entwickelte MOS den 6502.
Vorgestellt wurde der Prozessor mit dem legendären Selbstbaukit namens KIM-1, der ebenfalls von MOS Technologies stammte. Der 6502 wurde in fast allem wo Commodore draufstand verwendet, sogar im Amiga (der Tastaturcontroller war ein modifizierter 6502). Die TechnikIm Unterschied zu den Intel 8080 CPUs hatte der 6502 sehr wenige Register. Er war ein 8 Bit-Prozessor, mit 16 Bit Adressbus. Zu dieser Zeit war der Arbeitsspeicher schneller als eine CPU, also machte es Sinn ,die CPU für Speicherzugriffe zu optimieren. Eingebaut waren ein 8 Bit Datenregister, zwei 8 Bit Indexregister und ein 8 Bit Stapelzeiger (der Stapelspeicher ging von Adresse 256 ($100 hex) bis 511 ($1ff). Der Prozessor benutzte diese Register sehr effektiv und besaß mehrere Adressierungsmodi. Einer davon war der Zero-page Modus, der die Speicheradressen 0 - 255 mit einer 8-bit Adresse ansprechen konnte, was die Abarbeitung beschleunigte (der Prozessor musste das zweite Byte der Adresse nicht einlesen). Die 650x Familie benutzte das Little-Endian Format, bei dem das niederwertige Byte vor dem höherwertigen gespeichert wird. So wird aus der Adresse $1234 im Speicher $34 $12. Der Vorteil war, dass das niedrigere Adressbyte zu einem Index-Register addiert werden konnte , während das obere Byte noch geholt wurde. Modellübersicht der 6502-FamilieWie bei den 6800 wurden Varianten der CPU produziert, die sich zum Beispiel in zusätzlichen I/O-Ports, mehr Adressbereich (oder auch weniger, um Kosten zu sparen) zeigten. Alle Modelle mit dem Nummernschema XX0X besitzen eine Taktgenerator auf dem Chip, bei den Modellen mit dem Schema XX1X wird die Taktung extern geregelt. Von den meisten Modellen (bis zum 6505 bzw. 6515) gibt es beide Versionen.
Diese CPU wird übrigens nach mehr als 22 Jahren immer noch produziert ! |
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| Erscheinungsjahr : | Juni 1975 |
| Ca. Neupreis : | 25 US $ |
| Taktfrequenz : | 20 KHz bis 2 MHz |
| Adreßbereich : | Maximal 16 Bit (65536 Byte) |
| Datenbusbreite : | 8 Bit |
| Befehle : | 56 |
| Adressierungsmodi : | 13 |
| Register : | - Akkumulator, 8 Bit - X und Y : zwei Index Register, 8 Bit - Stapelzeiger, 8 Bit - Prozessorstatus-Register, 8 Bit - Befehlszähler, 16 Bit |
| Stromaufnahme : | 5 V |
| Anzahl Pins : | 28 bis 40, je nach Modell |
| Gehäuseform : | DIP (Dual Inline Package) |
| Transistoren : | ? |
| Strukturgröße : | ? |
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Kontakt / Impressum - Diese Seite wurde am 28.02.2008 um 19:18 Uhr zum letzen Mal aktualisiert.