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Neben dem A-2090 gibt es auch noch eine Amiga-Filecard mit der Typenbezeichnung A-2091- Hierbei handelt es sich um
einen reinen SCSI-Autoboot-Controller, auf dem allerdings auch noch 16 Steckplätze für das einstecken von
Speicherchips für eine Speichererweiterung um 2 MByte Fast-RAM vorgesehen sind. Diese Möglichkeit sollte man aber
höchstens im A2000 nutzen, in allen anderen Modellen ist dieser Speicher sehr langsam.
Der A2091 kann kein DMA für den Datentransfer in 32-bit Fast-RAM verwenden, und wenn kein Zorro-II Fast-RAM
verfügbar ist, fällt der Treiber zu normalem programmed I/O zurück. Dies verursacht sehr langsame Datenraten
(im Extremfall gerade mal 50KByte/sec). Dieses Problem kann man angehen, indem man entweder ein kleines Utility
benutzt oder die Karte mit Speicher ausrüstet. Trotzdem ist die Karte in einem A4000 sehr langsam. Für 68040er
CPUs ist die Autoboot-ROM-Revision 7.0 notwendig.
Ein interessantes und wenig bekanntes Feature ist der eingebaute XT-IDE-Controller, der allerdings nur mit
8bit-IDE Platten funktioniert und nicht mit den üblichen 16bit-PC-Platten. Der IDE-Port und die LED sind
allerdings nicht auf der Karte angebracht, aber die Lötpunkte dafür sind über dem SCSI-Chip sichtbar. Diese Option
wurde offensichtlich für die 20MByte Platten des A590 benutzt.
Der verwendete SCSI-Controller ist ein Chip von Western Digital, und derselbe DMAC Custom Chip wie im A3000 wird
für die DMA-Transfers genutzt. Ein interner 50pin Steckplatz und ein externer 25pin DB-Stecker sind zum Anschluß
von Geräten vorhanden.
Der Stromanschluß auf der Karte ist nicht sonderlich zuverlässig, man sollte besser einen Anschluß am Netzteil
benutzen.
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